Leserstimmen
Wie Leserinnen und Leser den Roman erlebt haben.
Eigene Leserstimme abgebenSabine Merten
Ein Buch gegen das Vergessen und die Sinnlosigkeit jeglicher Kriege. Der Autor versteht es meisterhaft, anhand des Schicksals zweier Familien, den Kriegswahnsinn zu schildern.
Brillant und packend bis zur letzten Seite. In der aktuellen Zeit eine unverzichtbare Pflichtlektüre für alle. Ein Plädoyer für Menschlichkeit, Zusammenhalt und Freundschaft.
Ute Kals
Eines der spannendsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Ein authentischer Bericht über das Leben zweier Familien während des 1. und 2. Weltkrieges. Ein Buch über Propaganda, Ideologie und die ungeschminkte Grausamkeit des Krieges, aber auch ein Zeugnis über tapferen Widerstand, Zusammenhalt, Mut und Improvisationstalent und dem unbändigen Willen zu überleben.
Absolut packend und lesenswert. Ein absolutes Muss für jeden, der die deutsche Geschichte und damit auch seine eigenen Wurzeln besser verstehen möchte.
Ruth
Ein Buch, in dem die Vergangenheit gut erzählt wird und mich als Leserin sehr beeindruckt hat. Es ist kaum zu glauben, wie die Menschen zu dieser Zeit leben mussten. Da in meiner Kindheit und Jugendzeit nicht viel darüber erzählt wurde (mein Vater war lange in russischer Gefangenschaft), habe ich das Buch aufmerksam gelesen, zumal es in vielen Kapiteln von meiner Heimat handelt.
Ein Buch, dass den Geschichtsunterricht interessanter gestalten würde. Ich hoffe, dass es von vielen Menschen gelesen wird und sie es zum Nachdenken anregt, besonders in der jetzigen Zeit. Vielen Dank für die ausführliche jahrelange Recherche, Herr Reichhart!
Harry Seipolt
Autor zu NS-Verbrechen
Ein wirklich starker Roman. Die Geschichte wird von Seite zu Seite spannender und komplexer, bis man das Buch einfach nicht mehr weglegen mag.
Das alles ist in eine wunderschöne Sprache eingebettet. Meine uneingeschränkte Empfehlung!
Leonie Durinck
Es ist etwas ganz Besonderes, diese beiden Familiengeschichten zu lesen, die zunächst wie völlige Gegensätze erscheinen. Das Buch vermittelt einen eindringlichen Eindruck davon, wie das Leben damals tatsächlich war – nicht irgendwo in einem unbekannten Teil Europas, sondern in der unmittelbaren Nachbarschaft Südlimburgs, gleich hinter der Grenze. Es erzählt nicht von Heldentaten oder dem bekannten Kriegsgeschehen, sondern vom Alltag, in dem Menschen schwer und oft unsichtbar litten: Erwachsene, die nicht wussten, was die nächste Stunde bringen würde, und Kinder, die ihre Kindheit verloren.
Sehr beeindruckt hat mich, mit wie viel Liebe zum Detail Stefan Reichhart schreibt und wie er allen Figuren gerecht wird, ohne vorschnell zu urteilen. Er schildert eindrucksvoll die Widerstandskraft beider Familien und zeigt schließlich, dass Menschen trotz gegensätzlicher Ideologien wieder zueinanderfinden können. Auch für mich als niederländische Leserin war das Buch sehr gut zu lesen. Ich bin tief beeindruckt.
Albert Esser
Heimatforscher
Man kann Stefan Reichhart nur beglückwünschen und ihm angesichts seiner unglaublich umfangreichen Recherchen höchsten Respekt zollen. Es ist Roman, Familienbiografie und Geschichtsunterricht gleichermaßen: sehr lesenswert und aufschlussreich.
Die bisweilen an Leichtsinn grenzende Courage der untergetauchten Familien hätte man sich damals von mehr Menschen gewünscht – dann wäre unseren Vorfahren vielleicht manches Leid erspart geblieben. Ich hoffe, dass möglichst viele Leser dieses Buch ebenso zu schätzen wissen wie ich.
Beate Fischer
Lektorin des Romans
Ein spannendes, bewegendes Buch über ein wichtiges Thema. Ich habe es mehrfach gelesen und dabei jedes Mal neue Aspekte entdeckt. Es ist mir keine Sekunde langweilig geworden.
Besonders beeindruckt hat mich, wie Stefan Reichhart Familienerzählungen, historische Recherchen und Szenen, die sich so zugetragen haben könnten, zu einem lebendigen, informativen und bewegenden Roman verbunden hat. Die Hauptpersonen besitzen Tiefe: Man erlebt sie von verschiedenen Seiten und hat das Gefühl, sie wirklich kennenzulernen.
Edwin Reichhart
Onkel des Autors
Hier wird Geschichte lebendig. Es geht nicht so sehr um Kriegsereignisse, Lebensverhältnisse in Österreich und Deutschland, sondern wie die damals lebenden Menschen ihr Schicksal zu meistern versuchten.
Auch wenn mein Neffe Stefan Reichhart bei den lang vor seiner Geburt stattgefundenen Gesprächen nicht dabei war, so hat er doch auf Grund der eigenen Begegnung mit den noch lebenden handelnden Personen und aus den Erzählungen deren Nachkommen jede Person entsprechend ihrem Charakter und Denkweise dargestellt. Da ist ihm offensichtlich keine menschliche Regung fremd. Die Darstellung der einzelnen Persönlichkeiten ist ihm sehr gut gelungen, denn schließlich kannte ich auch einige davon persönlich. Und ich weiß, dass einige Jahre akribische Nachforschung nötig waren, da ich ihn manchmal zu den Orten unserer Vorfahren begleiten durfte.
Und auch der Gegensatz zwischen seinen Großvätern der mütterlichen und väterlichen Seite am jeweils anderen Ende der politischen Skala, wird auf Grund der dargestellten Umstände nachvollziehbar.
Tatsächliche Geschehnisse sind eben oft interessanter als erfundene.
Christian Reichhart
Cousin des Autors
Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend zu lesen und zugleich ausgesprochen lehrreich. Die historischen Zusammenhänge werden dort erläutert, wo sie für das Verständnis des Handelns der Figuren wichtig sind.
Besonders beeindruckt hat mich die authentische und ehrliche Aufarbeitung der Vergangenheit: Die Charaktere werden mit all ihren Ecken und Kanten dargestellt, ihr Handeln wird eingeordnet, aber nicht beschönigt. Der Anmerkungsteil macht zudem nachvollziehbar, welche Ereignisse tatsächlich überliefert sind. Ein sehr gelungener, beeindruckender Roman, der biografische Fakten und eine fesselnde Erzählung überzeugend miteinander verbindet.
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