Zwei Großväter.
Zwei Seiten.
Eine Familiengeschichte.
Während der streng katholische Rheinländer Paul nach dem Verbot seiner Zeitung heimlich Flugblätter gegen die Herrschaft des braunen Trommlers druckt, kämpft der junge Österreicher Sepp – geprägt von häuslicher Gewalt und ideologischer Verführung – fanatisch für den Anschluss ans Dritte Reich.
Zwei Lebenswege auf entgegengesetzten Seiten der Diktatur: hier der unbeirrbare Widerständler, dort der glühende Mitstreiter.
Als Pauls „Missetaten“ ihn ins Visier der Gestapo bringen, bleibt nur die Flucht. Zur gleichen Zeit wird Sepp, inzwischen im Dienst des deutschen Geheimdienstes, vom französischen Maquis gejagt. Seine blinde Verehrung weicht einer grausigen Erkenntnis – doch gibt es für ihn noch einen Ausweg?
Paul und seine Familie suchen Schutz in einem Dorf am Rand des Hürtgenwaldes – in der Hoffnung, dort das Ende des Krieges zu überleben. Doch statt Befreiung rückt die SS näher, und sie geraten buchstäblich zwischen die Fronten.
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Der Autor versteht es meisterhaft, anhand des Schicksals zweier Familien, den Kriegswahnsinn zu schildern.
Eines der spannendsten Bücher, die ich seit langem gelesen habe.
Ein Buch, das mich als Leserin sehr beeindruckt hat. Es ist kaum zu glauben, wie die Menschen zu dieser Zeit leben mussten.
Es ist etwas ganz Besonderes, diese beiden Familiengeschichten zu lesen, die zunächst wie völlige Gegensätze erscheinen. Das Buch vermittelt einen eindringlichen Eindruck davon, wie das Leben damals tatsächlich war.
Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend zu lesen und zugleich ausgesprochen lehrreich.
Man kann Stefan Reichhart nur beglückwünschen und ihm angesichts seiner unglaublich umfangreichen Recherchen höchsten Respekt zollen.
Ein spannendes, bewegendes Buch über ein wichtiges Thema. Es ist mir keine Sekunde langweilig geworden.
Ein wirklich starker Roman. Die Geschichte wird von Seite zu Seite spannender und komplexer, bis man das Buch einfach nicht mehr weglegen mag.
Brillant und packend bis zur letzten Seite. Ein Plädoyer für Menschlichkeit, Zusammenhalt und Freundschaft.
Ein Buch, dass den Geschichtsunterricht interessanter gestalten würde. Ich hoffe, dass es von vielen Menschen gelesen wird und sie es zum Nachdenken anregt, besonders in der jetzigen Zeit.
Ein Zeugnis über tapferen Widerstand, Zusammenhalt, Mut und Improvisationstalent und dem unbändigen Willen zu überleben.
Besonders beeindruckt hat mich die authentische und ehrliche Aufarbeitung der Vergangenheit.
Ich hoffe, dass möglichst viele Leser dieses Buch ebenso zu schätzen wissen wie ich.
Ein lebendiger, informativer und bewegender Text, dessen Figuren Tiefe haben und einem beim Lesen ans Herz wachsen.
Hier wird Geschichte lebendig. Tatsächliche Geschehnisse sind eben oft interessanter als erfundene.
Die Charaktere werden mit all ihren Ecken und Kanten dargestellt, ihr Handeln wird eingeordnet, aber nicht beschönigt.
Es ist Roman, Familienbiografie und Geschichtsunterricht gleichermaßen: sehr lesenswert und aufschlussreich.
In der aktuellen Zeit eine unverzichtbare Pflichtlektüre für alle.
Ein Stolperstein für Agnes Schöner
Bereits während der Recherche zu diesem Roman wurde die Geschichte von Agnes Schöner zu einem eigenen Projekt. Stefan Reichhart initiierte in Würselen die Verlegung eines Stolpersteins für Agnes Schöner, die 1943 im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie“ ermordet wurde.
Die Umstände ihres Todes und die heimliche Untersuchung ihres Leichnams gehören zu den historischen Spuren, denen der Autor im Roman nachgegangen ist.
Zum WDR-Beitrag„Aus Nächstenliebe ging sie mit auf den Transport“
Überzeugung, Schuld und Widerstand – erzählt anhand zweier Männer auf entgegengesetzten Seiten der Geschichte.
