Lesungen
Aktuelle Lesungstermine
Restaurant Jacaranda
Altea Club de Golf
03599 Altea La Vella
Spanien
Eintritt frei
Schlegelsche Buchhandlung
Fuggerstrasse 2b
89264 Weissenhorn
Deutschland
Eintritt frei
Kulturzentrum Altes Rathaus, Würselen
im ehemaligen Sitzungssaal
Kaiserstraße 36
52146 Würselen
Deutschland
Eintritt frei
Stadtteilbibliothek Gerresheim
Heyestraße 4
40625 Düsseldorf-Stadtbezirk 7
Deutschland
Eintritt frei
Schloss Merode
Kutscherraum
auf dem
Romantischen Weihnachtsmarkt
K27 / Eifelstraße
52379 Langerwehe
Deutschland
Buchhandlung Schmetz am Dom
Münsterplatz 7-9
52062 Aachen
Deutschland
Rückblicke
Eindrücke von den Lesungen
Jede Lesung führt an einen anderen Ort – und oft mitten hinein in die Geschichte hinter dem Roman. Stefan Reichhart verbindet dabei ausgewählte Passagen mit persönlichen Einblicken in die Recherche.
Mehr als 30 Besucherinnen und Besucher erlebten einen ebenso informativen wie bewegenden Abend. Besonders eindrucksvoll war die Anwesenheit der 90-jährigen Zeitzeugin Helmtrud de Roo von Hagen. Ihre Erinnerungen und die Gespräche nach der Lesung verliehen dem Abend eine außergewöhnliche Tiefe.
Mehr als 80 Jahre nach der Gestapo-Flucht der Familie kehrte ihre Geschichte in die Nähe des damaligen Zufluchtsortes zurück. Für Stefan Reichhart und seinen Ehrengast, seine Tante Marianne, wurde es ein besonders emotionaler Abend – vor so vielen Gästen wie noch nie bei einer Veranstaltung der Bücherei.
35 Jahre nach seinem Abitur stand Stefan Reichhart wieder in der Aula des Heilig-Geist-Gymnasiums – diesmal als Autor. Das frühere Missionshaus ist zugleich ein Schauplatz des Romans. Besonders berührend: Paul Schöner, der die geschilderten Ereignisse als Fünfjähriger miterlebt hatte, saß in der ersten Reihe.
Vor der Kapelle, die Jakob Reichardt einst erbaut hatte, traf der Roman unmittelbar auf die Landschaft seiner Familiengeschichte. Die Freiluftlesung machte Herkunft und Erinnerung an einem besonderen Ort spürbar.
Stefan Reichharts Großvater hatte sich nach dem Krieg nicht mehr nach Wels zurückgetraut. Umso bewegender war es, seine Geschichte nun in einer voll besetzten Buchhandlung zu erzählen – an jenem Ort, der in der Familiengeschichte lange mit Schweigen verbunden blieb.
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